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Der steirische Landtagsabgeordnete Ing. Josef Ober hat gemeinsam mit Dipl.-Ing. Christian Krotschek eine Strategie entworfen, wie in Österreich mit Maßnahmen zur Energiewende innerhalb von fünf Jahren 39 Mrd. € an Wertschöpfung erzielt und 22.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden können. Gleichzeitig soll mit dem Fünf-Jahres-Programm der Ökologische Fußabdruck um rund 30 % reduziert werden, das Kyoto-Ziel (Reduktion der CO2-Emissionen um 13 % gegenüber 1990) würde damit ebenfalls weit übertroffen werden.
Das Programm, das der Bundesregierung in einer Resolution im Dezember 2009 vorgelegt werden soll, umfasst unter anderem folgende Maßnahmen:
- Förderprogramm von 10 Milliarden Euro von 2010 bis 2015
- 40 % Förderung für Private, Unternehmen, Landwirte und Gemeinden
- 2 Mrd. Euro an Barmittelzuschüssen jährlich über fünf Jahre
Mit den Investitionen und Förderungen sollen Projekte und Initiativen in den Schwerpunktbereichen Dämmung, Solarthermie, Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Mobilität (z.B. zur Entwicklung biogener Treibstoffe) ermöglicht werden.
Ziele sind die Stärkung der regionalen (Land-)Wirtschaft sowie von Forschung & Entwicklung, ein Wandel hin zu erneuerbaren Ressourcen und in weiterer Folge die Unabhängigkeit österreichischer Regionen von internationalen Rohstoffimporten.
Durch zusätzliche Steuereinnahmen und die Einsparung von Arbeitslosengeldern soll sich die Fünf-Jahres-Strategie refinanzieren, der Staat könne nicht nur mit Mehreinnahmen von 3,5 Mrd. € rechnen, sondern auch mit Einsparungen, etwa weil keine Strafzahlungen wegen Nicht-Erreichung des Kyoto-Ziels anfallen würden.
Nähere Informationen unter "www.eigenenergie.josefober.at", dort werden auch Unterschriften zur Unterstützung des Programms gesammelt, die in der Resolution der Bundesregierung vorgelegt werden.
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