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Der Künstler Johannes Löberbauer aus Grünau i. Almtal schuf für den im Entstehen begriffenen Schaugarten am "Böheimkirchner Zentrum für Angepasste Technologie" zwei Vollholzskulpturen aus Tannen- und Eichenholz.
"Staunender" (Finnische Fackel Figur) ist eine aus Tannenholz gefertigte Figur, die nach einem Jahr Verwitterung (Kopf mit Leinölfirnis eingelassen, Körper unbehandelt) mit der Motorsäge eingeschnitten und wie eine finnische Fackel verbrannt wird. Dabei schafft das Feuer eine neue, vom Zufall beeinflusste Skulptur. Ein Überbleibsel entsteht, bei dem zwar noch einzelne Elemente der hölzernen Ausgangsfigur zu erahnen sind, aber im Grunde entsteht aus dieser Destruktion etwas Neues. Der Stamm wurde vorerst nur mit der Motorsäge bearbeitet, erst die Details und die Oberflächen wurden mit dem Schnitzmesser nachgearbeitet.
 


"Das Blatt wendet sich" (Drehliege) ist eine aus einem Stück Eiche mit der Motorsäge geschnittene Liege, die einerseits als Gebrauchsgegenstand zu benutzen ist, andererseits als Skulptur zu betrachten ist. Wie der Titel schon vorwegnimmt ist sie formal einem abgefallenen, sich im Wasser durch den Wind drehenden Blatt nachempfunden. Die mit der Motorsäge herausgearbeitete Rohform wurde mit einem elektrischen Handhobel weiterbearbeitet, danach feingeschliffen und mit Auro Gartenmöbelöl eingelassen. Die Liege ruht auf einer Eisenkonstruktion, die es ermöglicht die Liege um 360° zu rotieren.




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