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Aktuelles

  29.09.2006 12:28
  BIOPOLYMER-SCHRAUBE BEI BIONIKAUSSTELLUNG
 

Sonderausstellung
Bionik – Zukunfts-Technik lernt von der Natur
13.9.2006 – 14.1.2007

Dem spannenden Thema Bionik widmet das Naturkundemuseum Karlsruhe die nächste Sonderausstellung. Wie kann der Mensch Ideen aus dem „Hightech-Labor Natur“ für sich nutzbar machen und welche Möglichkeiten bieten diese neuen Technologien? Abgeleitet aus Bio(logie) und (Tech)nik ist das Ziel dieser Forschungsrichtung, optimal funktionierende Vorgänge aus der Natur in eine technische Nutzung umzusetzen. Was es dabei von der Natur zu lernen gibt und welche Fortschritte auf diesem Gebiet schon erzielt wurden, zeigt diese Ausstellung.



Mit zahlreichen, zum Teil außergewöhnlichen Exponaten präsentiert die Schau eine Vielzahl interessanter Bionikthemen: vom Fliegen, Schwimmen, Laufen über Greifen, Bauen, Erkennen bis hin zur Bionik in der Nanotechnologie, zu Ähnlichkeiten zwischen Natur und Technik sowie zur Geschichte der Bionik. Dazu werden neueste Ergebnisse aus der deutschen Bionikforschung vorgestellt. Multimedia-Stationen, eine Experimentierfläche und viele interaktive Elemente machen diese Ausstellung zu einem spannenden Erlebnis für alle, die sich für Natur und Technik interessieren oder einfach nur einmal wieder staunen möchten.

Bei dieser Sonderausstellung wird auch die an der GrAT entwickelte Biopolymerschraube zu sehen sein. Konkret handelt es sich um eine eigens entwickelte Schraube aus Lignin, die zur Befestigung von Holzelementen auf Strohwänden entwickelt wurde. Durch das nach bionischen Kriterien entwickelte Schraubendesign wird mit minimiertem Materialverbrauch eine maximale mechanische Festigkeit erzielt. Die Verwendung von Biokunststoff erlaubt eine problemlose Rückführung in den biologischen Kreislauf.

"www.smnk.de/SMNK/04-0-Aktuelles.html"

 
 
 

S-HOUSE

  Mit dem S-House wird das „Faktor 10“-Konzept im Baubereich umgesetzt und den Kriterien nachhaltigen Bauens entsprochen. Die Reduktion des Energieverbrauchs auf ein Zehntel im Vergleich zum heutigen Stand der Technik wird durch den Einsatz der Passivhaustechnologie erreicht. Durch die Verwendung...>>
 

 
Das Gebäudekonzept und die eingesetzten Komponenten entsprechen den gegenwärtigen Bedürfnissen der BenutzerInnen, ohne künftigen Generationen Entsorgungsprobleme zu hinterlassen oder eine Nachnutzung aufzuzwingen. Baustoffe aus Nachwachsenden Rohstoffen stellen eine wesentliche Grundlage für ein nachhaltiges Bauen dar.
 

 
Das Projekt wird innerhalb der Programmlinie "Haus der Zukunft" durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) gefördert. Unter "Haus der Zukunft" sind Wohn- und Bürobauten zu verstehen, die im Vergleich zur derzeitigen Baupraxis in Österreich Kriterien der erhöhten Energieeffizienz, des verstärkten Einsatzes erneuerbarer Energieträger, insb. Solarenergie, der erhöhten Nutzung nachwachsender Rohstoffe sowie des effizienten Materialeinsatzes, der vermehrten Berücksichtigung von Service- und Nutzungsaspekten für die BenutzerInnen von Wohn- und Bürogebäuden sowie dem Ziel der mit herkömmlichen Bauweisen vergleichbaren Kosten entsprechen.
 
 
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Das S-HOUSE Projektteam
Ausstellung in Japan
S-HOUSE gewinnt Global 100 ECO-TECH Award
S-HOUSE-Film, Staatspreis 2006
 
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